Zusammenarbeit und Präzision

Eine enge Zusammenarbeit der Zahntechniker mit den Zahnärzten und den Patienten ermöglicht eine optimale Abstimmung des Behandlungsergebnisses. Laborergebnisse werden mehrmals verfeinert und in Absprache mit den Zahnärzten angepasst.

Präzision in jedem Detail – beste Voraussetzung für ein optimales Ergebnis.

Wir arbeiten mit folgenden Materialien:

Zirkonium

Ein sehr festes Keramikmaterial, welches der echten Zahnsubstanz sehr ähnlich ist. Zudem ist Zirkonium überaus belastbar und langlebig. Brücken und Kronen aus Zirkonium sind besonders gut verträglich und haben von allen Dentalwerkstoffen das geringste Allergierisiko. Trotz seiner überragenden Eigenschaften ist Zahnersatz aus Zirkonium meistens günstiger als aus Goldlegierungen, und sieht dabei auch noch viel natürlicher aus.

Gold

Das Edelmetall, dessen Verarbeitung seit Jahrtausenden bekannt ist und sich als über sehr lange Zeit als korrosionsbeständig bewährt hat. Ausgrabungen in Ägypten und Mexiko haben dies oft bewiesen. Aus diesem Grund kommt es in der Zahnheilkunde und insbesondere in der Zahntechnik, seit Jahrhunderten mit grossem Erfolg zur Anwendung. Zudem löst Gold keine allergischen Reaktionen aus.

Da reines Gold zu weich ist für die Verwendung im Zahnersatz, wird es mit anderen Metallen, wie z.B. Platin, verschmolzen. Diese Legierungen erhöhen u.a. die Biegefestigkeit und es entsteht dadurch ein hervorragendes Material für die Herstellung von Zahnersatz.

Legierungen

Erst durch verschmelzen (legieren) von reinen Metallen, entstehen Legierungen, die für die Herstellung von Zahnersatz geeignet sind. Der Anteil der einzelnen Metalle variiert je nach Anwendungsbereich.

 Nichtedelmetalle: In der Regel Chrom-, Kobalt-, Molybdänlegierungen

 Sparlegierungen: ca. 80% Palladium, Silber, – 10% Gold, u.a.

 Goldreduziete Legierungen: ca. 55% Gold, 30% Palladium, Kupfer, u.a.

 Hochgoldhaltige Legierungen: ca. 90% Gold, Platin, u.a.

Legierungen sollten keine toxischen Substanzen wie Nickel, Cadmium oder Berryllium enthalten, um allergische Reaktionen weitgehend auszuschliessen.

Keramik

Es handelt sich dabei um eine Mischung aus Quarz und Feldspat oder Silikatglass. Keramik ist ein extrem widerstandsfähiges Material, mit dem sich die Charakteristik des natürlichen Zahns mit allen Farbnuancen sehr exakt reproduzieren lässt. Es eignet sich besonders zur Herstellung von Inlays und Vollkeramikkronen sowie zur Verblendung von Brücken oder Kronen und ist zudem absolut verfärbungssicher.

Die Keramik ist, aufgrund bewährter Herstellungsverfahren und unübertroffenen ästhetischen, physikalischen und chemischen Eigenschaften, das Material der ersten Wahl.

Kunststoff

Die verwendeten Kunststoffe bestehen aus organischen und anorganischen Teilen die je nach Einsatzgebiet variieren. Plexiglasähnlich ist der rosarot eingefärbte Kunststoff zur Herstellung einer Vollprothese. Zahnfarbene Kunststoffe eignen sich zur Herstellung von Verblendungen metallischer Kronen- und Brückengerüste, erreichen aber nicht die Haltbarkeit und optische Wirkung wie keramische Verblendungen.

Einsatzgebiet: Herausnehmbarer Zahnersatz, Kunststoffinlays, Epithesen, Teil- und Vollprothesen, Verblendungen